Messstellenbetrieb

 Messstellenvertrag Strom

 

Unser Messstellenvertrag Strom über den Messstellenbetrieb von intelligenten Messsystemen (iMSys) und modernen Messeinrichtungen (mME) durch den grundzuständigen Messstellenbetreiber nach § 9 Abs. 1 Nr. 1 und 2 Messstellenbetriebsgesetz steht Ihnen unter dem Punkt Download zur Verfügung.

 

Unser aktuelles Kontaktdatenblatt und das Zertifikat für die Netznutzung Strom sind auf der Seite Netznutzung – Verträge veröffentlicht.

 

Zudem bieten wir Ihnen gern folgende Messdienstleistungen an:
 

 Bereitstellung von Messwertimpulsen

 

Auf Grund technischer Entwicklungen in der Zähl- und Messtechnik besteht die Möglichkeit, Informationen aus Stromzählern in Form von Impulsen bereitzustellen. Dieses kommt insbesondere zum Tragen, wenn ein Kunde in seiner Anlage ein Energiemanagement errichten möchte.

 

Allgemeine Informationen dazu finden Sie im Informationsblatt zur Bereitstellung von Messwertimpulsen. Detaillierte Angaben sind unter unseren Allgemeinen und technischen Bedingungen für die Bearbeitung von Messwertimpulsen dargestellt. Die genannten Dokumente können Sie sich unter dem Punkt Download herunterladen.

Befundprüfung

 

Bei einer Befundprüfung handelt es sich um eine Überprüfung eines Zählers (Messgerät) auf Messrichtigkeit. Diese Überprüfung erfolgt durch eine staatlich anerkannte Prüfstelle oder Eichbehörde. Hierbei wird festgestellt, ob der Zähler die gesetzlichen Verkehrsfehlergrenzen einhält und den sonstigen Anforderungen der Zulassung entspricht.

 

Eine Befundprüfung kann von jedem, der ein begründetes Interesse an der Messrichtigkeit des Zählers darlegt, beantragt werden. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

 

Kontakt

 

Telefon: 0391/587-2555

E-Mail: messstellenbetrieb@netze-magdeburg.de


 

Servicezeiten

 

Montag – Donnerstag: 7.30 – 16.30 Uhr

Freitag:                           7.30 – 12.30 Uhr

 

Weitere Informationen des Messstellenbetriebes finden Sie im Downloadbereich.

FAQs

1.1. Was ist das Ziel des Messstellenbetriebsgesetzes?

Das am 02. September 2016 in Kraft getretene Messstellenbetriebsgesetz regelt die Rahmenbedingungen zur schrittweisen Ausstattung von Messstellen der leitungs-gebundenen Energieversorgung (Sparte Strom vorerst im Fokus) mit neuen digitalen Messeinrichtungen. Das Ziel des Gesetzes ist, dass die Kunden zu jeder Zeit Informationen über Ihren eigenen Stromverbrauch erhalten sollen und somit der erzeugte Verbrauch durch Transparenz und Energiebewusstsein verringert bzw. optimiert wird.

1.2. Wozu dienen die neuen digitalen Messsysteme?

Die neuen intelligenten Stromzähler – auch Smart Meter genannt – sind digitale Zähler, die künftig den sogenannten elektromechanischen Ferrariszähler ersetzen sollen. Die flächendeckende Ausstattung aller bundesweiten Messstellen soll dabei bis zum Jahr 2032 abgeschlossen sein.

1.3. Gibt es Unterschiede zwischen den eingesetzten Messsystemen?

Ja. Der Gesetzgeber unterscheidet in dem Messstellenbetriebsgesetz zwischen der modernen Messeinrichtung (mME) und dem intelligenten Messsystem (iMSys).

Die moderne Messeinrichtung ist ein digitaler Stromzähler, der den Stromverbrauch messen und dem Verbraucher dabei historische tages-, wochen-, monats- und jahres-bezogene Energieverbrauchswerte für die letzten 24 Monate zur Verfügung stellen kann. Über ein Smart-Meter-Gateway kann der Zähler in ein Kommunikationsnetz eingebunden werden.

Ein intelligentes Messsystem ist die Erweiterung der modernen Messeinrichtung um ein Smart-Meter-Gateway und der damit einhergehenden Einbindung in ein Kommunikations-netz. Der Zähler dient ebenfalls zur Erfassung elektrischer Energie und der Wieder-spiegelung der tatsächlichen Nutzungszeit. Des Weiteren gelten für diesen Zählertypen die besonderen technischen Richtlinien des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

1.4. Wer ist für den Einbau der neuen Messtechnik zuständig?

Für den Einbau der neuen Geräte ist grundsätzlich der sogenannte „grundzuständige Messstellenbetreiber“ zuständig. Die Netze Magdeburg GmbH übernehmen nach § 3 MsbG als Betreiber des Energieversorgungsnetzes im Konzessionsgebiet Magdeburg diese Rolle und sind infolgedessen für die Installation der neuen Messtechnik verantwortlich.

1.5. Ist der Einbau der neuen Geräte verpflichtend?

Ja, für die im Messstellenbetriebsgesetz genannten Fallgruppen. Hierbei erfolgt eine Unterteilung in Abhängigkeit Ihres Jahresstromverbrauches der letzten drei Jahre.

1.6. Wann beginnt der Einbau der neuen Geräte?

Beginnend wird der Einbau im Sommer 2018 bei Neu- und Bestandsanlagen. Die komplette Umrüstung wird schrittweise erfolgen und bis zum Jahr 2032 abgeschlossen sein.

1.7. Ändert sich das Entgelt für die neue Messtechnik?

Ja. Für Einbau, Betrieb, Wartung und Ausbau der neuen Geräte wurden pro Verbrauchsgruppe vom Gesetzgeber entsprechende Preisobergrenzen festgelegt. Das Preisblatt mit den Preisen für die moderne Messeinrichtung und das intelligente Messsystem, einschließlich der Standard- und Zusatzleistungen sowie weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite.

1.8. Inwiefern wird der Kunde über einen Zählerwechsel informiert?

Sie erhalten zwei Informationsschreiben. Im ersten Schreiben wird Ihnen mitgeteilt, dass Ihr derzeit verbauter Stromzähler durch ein neues Gerät ausgetauscht wird. Im zweiten Schreiben werden wir Sie über den genauen Einbautermin in Kenntnis setzen. Sie erhalten diese Information mindestens zwei Wochen vor dem geplanten Wechseltermin von einem Dienstleister, der durch uns mit der Ausführung beauftragt ist. Sofern die Zugänglichkeit zum Zählerschrank bzw. Zählerplatz standardmäßig gewährt ist, ist Ihre Anwesenheit beim Wechsel auch nicht erforderlich.

1.9. An wen kann ich mich wenden, wenn Probleme bei der Bedienung auftreten?

Bei Störungen Ihrer Gerätetechnik oder Problemen bei der Bedienung der Geräte wenden Sie sich bitte an unseren Messstellenbetrieb.

Er ist unter der Telefonnummer: 0391 587 2555 zu reichen.

1.10. Wer hat Zugriff auf die Daten im Zähler und werden diese ausgelesen?

Bei einer Ablesung Ihrer modernen Messeinrichtung wird nur der aktuelle Zählerstand abgelesen und an Ihren Stromversorger weitergeleitet. Die im Speicher befindlichen Daten verbleiben bei Ihnen und werden nicht ausgelesen. Der Ableser vor Ort hat keinen Zugriff auf Ihre persönliche Verbrauchshistorie.

1.11. Welcher Eichfrist unterliegen die Geräte und wo kann ich dies ablesen?

Die elektronischen Zähler unterliegen einer generellen Eichfrist von acht Jahren. Die Eichgültigkeit des Zählers kann jedoch im Rahmen eines Stichprobenverfahrens um mehrere Jahre verlängert werden.

Das Jahr der Inverkehrbringung / Eichjahr können Sie in der linken unteren Ecke dem umrandeten Hinweise z.B. „M 18“ entnehmen. Diese Kennung steht für den Begriff Metrologie (Wissenschaft des Messens) und dem Eichjahr 2018.

Download

Messstellenvertrag







 

Sonstiges










Zum Betrachten der Dateien benötigen Sie den Adobe Acrobat Reader. Anklicken und die aktuelle Version kostenlos herunterladen.